DMM Der Mobilitätsmanager

43 www.dmm.travel THG Online-Info https://b-thg.de I adac.de I e-Fahrer.com Bis 2030 ist die THG-Prämie nach Stand heute beantragbar. Auch für Wallboxen lässt sich ein THG-Antrag stellen. So beweist man, dass man der/die HalterIn des Fahrzeugs ist. Übrigens gab es eine Zeit lang auch die Möglichkeit, für E-Bikes und E-Roller die Förderung zu beantragen. Dem hat die Bundesregierung aber einen Riegel vorgeschoben. Wallbox-THG-Handel. Wie auch bei der THG-Förderung von Elektrofahrzeugen muss man sich einfach beim jeweiligen Anbieter registrieren. Nachdem der Antrag geprüft und für in Ordnung befunden wurde, kann man die Förderung erhalten. Da die Registrierungsprozesse mittlerweile bei den meisten Anbietern vollständig digitalisiert sind, ist dieser Vorgang in wenigen Minuten erledigt. Um die THG-Förderung für eine Wallbox zu beantragen, muss der Ladepunkt der Ladesäulenverordnung (https://www.gesetze-iminternet.de/lsv/BJNR045700016.html) entsprechen. Dazu ist wie folgt vorzugehen: • Die Wallbox bei derr Bundesnetzagentur (https://www.bundesnetzagentur.de/DE/ Fachthemen/ElektrizitaetundGas/ E-Mobilitaet/Ladep_Form/StartNEU/node.html;jse ssionid=6D26AB1EC6EE140F94882008B54 DF8C9) registrieren. Dort erhält man dann eine Betreibernummer, die man für den Registrierungsprozess beim Anbieter benötigt Einige Anbieter bieten hier einen extra Service und übernehmen die Registrierung bei der Umweltnetzagentur für den Antragsteller. • Sich bei einem THG-Anbieter registrieren. • Dem Anbieter monatlich den Stromverbrauch melden und man bekommt die Förderung überwiesen. • Aber aufgepasst: Ist die Wallbox bei der Bundesnetzagentur angemeldet, gilt die Wallbox als öffentlich zugänglich! Ab wann kann man die Wallboxförderung beantragen? Bisher haben schon einige Anbieter die Vergütung für Ladeinfrastruktur angeboten - aber nur für Unternehmen. Mittlerweile kann man sich auch bei einigen Anbietern auch als Privatperson anmelden. Höhe der THG-Quote für Ladepunkte. Die Höhe der Prämie hängt davon ab, wie viel einem die Anbieter pro kWh zahlen. Aktuell sind das Preise von 0,10 bis 0,18 Euro pro kWh. Bei einem durchschnittliche Ladeleistung von 2000 kWh im Jahr sichert man sich so zwischen 200 und 360 Euro. Übrigens ist es egal, ob diese aus dem Stromnetz oder aus einer eigenen Fotovoltaik-/Solaranlage stammt. Wann und wie schnell wird die THG-Prämie ausbezahlt? Meist dauert es nach der Registrierung wenige Wochen, bis Sie Ihre THG-Prämie ausgezahlt bekommen. Bisweilen hat das Umweltbundesamt aber so viele Anträge vorliegen, dass es zu längeren Wartezeiten bei der Bearbeitung und Auszahlung der THGQuote kommen kann. Wie lange bekommt man die THG-Prämie? Die vertragliche Laufzeit variiert je nach Anbieter stark. Gängige Laufzeiten sind zwischen einem und drei Jahren. Die Prämie muss man jedes Jahr neu beantragen. Auszahlungsarten. Es gibt drei davon: • Bei der festen oder fixen Auszahlung bekommtman einen festen Betrag ausgezahlt. Unabhängig von den Marktpreisen verändert sich die Höhe der Prämie nicht. • Bei der variablen Auszahlungs-Option orientiert sich die Höhe der THG-Prämie an den Marktpreisen und kann entsprechend höher oder niedriger ausfallen. Diese Option ist im Vergleich zur fixen Auszahlung mit Risiko verbunden. • Risikofrei ist auch die variable Auszahlungsmöglichkeit mit garantiertem Auszahlungsbetrag. Hier bekommt man einen festgelegten Betrag auf jeden Fall, aber: wenn Sie Glück hat, bekommt mn je nach Marktlage einen höheren Betrag zur garantierten Summe on top. Viele THG-Vermittler bieten außerdem verschiedene Boni an, z.B. wenn man Freunde, Bekannte usw. anwirbt. THG-Prämie versteuern? Kein Antragsteller muss sich Sorgen machen. Die Finanzämter betrachten die Prämien aus der THG-Quote nicht als Veräußerungsgeschäft. Sie sind dadurch einkommenssteuer- und umsatzsteuerfrei und bringen den E-Auto-Fahrern/Betreibern (z.B Firmenfuhrparks) einen finanziellen Vorteil. ••• Der THG Quotenhandel ist bis 2030 gesetzlich verankert. Bis dahin wird es in Deutschland eine Vielzahl an Elektroautos mehr geben als aktuell. Gleichzeitig müssen die Unternehmen mehr TreibhausgasEmissionen ausgleichen. Steigendes Angebot und steigende Nachfrage sorgen meist für ein größeres Gesamtvolumen am Quotenmarkt. Ob Privatnutzer oder Unternehmen auch in Zukunft lukrative Prämien erhalten, oder sogar mehr Geld bekommen als aktuell, lässt sich aber nicht prophezeien. ••• Geltungsdauer bis 2030

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