DMM Der Mobilitätsmanager

Sicher ist sicher Geschäftsreisen 2024 ••• Chauffeurservices mit vielen Vorteilen ••• Komfortabel anreisen zum nächsten Termin März/April 2024 69707 I 6,50 Euro www.dmm.travel TÄGLICH AKTUELLE BRANCHEN-INFORMATIONEN UNTER WWW.DMM.TRAVEL Volvo World startet in Göteborg ••• Phänomenales Eventzentrum aus Holz Schnellladeparks an Autobahnen ••• An unbewirtschafteten Rastplätzen fragwürdig Kommunikation mit Intelligenz ••• KI erobert Tablets und Smartphones

„WIR SIND BUSINESS TRAVEL“ ©Edgar Chaparro/unsplash DAS PARTNERPROGRAMM VON DMM.TRAVEL Der geschäftliche Tourismus steht vor einem Neuanfang. In der Ära nach Corona erwartet Sie ein attraktives Feature mit „Wir sind Business Travel“. Unter diesem Motto steht unser neuer virtueller DMM-Online-Marktplatz. Die Wahl der richtigen Partner für alle Mobilitäts- und Eventbereiche eines Unternehmens ist zu einer großen und verantwortungsvollen Aufgabe geworden: Von Flugreisen über Bahnfahrten, vom Geschäftswagen über das Mietfahrzeug und Carsharing, von der Wahl des passenden Geschäftsreisebüros bis hin zum gewünschten Hotel und Restaurant, vom effektivsten Kommunikationsmittel bis zur richtigen Software. Für alles, was die Planungs- und Organisationsabläufe des betrieblichen Mobilitätsmanagements erleichtern soll, brauchen unsere Leser verlässliche Ansprechpartner und Experten. Mit „Wir sind Business Travel“präsentieren Sie Ihr Unternehmen in all seinen Facetten für eine Dauer von jeweils 12 Monaten. Wie so etwas aussehen kann? Ein Beispiel: www.dmm.travel/virtueller-marktplatz/ automobilhersteller/opel/ Im Rahmen der neuen Partner-Aktion bieten wir Ihnen ein attraktives Format an: „Wir sind Business Travel“ • Dauerpräsenz im Marktplatz auf dmm.travel (Firmenporträt, Business-Kontakte, B2B-Angebote) • Regelmäßige Logo-Darstellung auf der Startseite • Preis für 1 Jahr: 7.750 Euro Mit Ihrer Teilnahme präsentieren Sie Ihr Unternehmen einer exklusiven Zielgruppe und unterstützen die unabhängige Berichterstattung aus der gesamten Mobilitäts- und Geschäftsreise-Branche. KONTAKTIEREN SIE EINFACH: Jamie Lennard Steinforth Tel.: 0421.38 01 91 63 | Mail: adv@vfm.travel

3 www.dmm.travel Die Streiks und Blockadeproteste im Verkehrssektor haben auch die Geschaftsreisebranche getroffen. Lokführer- , Piloten-, Cabincrew, Boden- und Luftsicherheitsdienste, ÖPNV usw. – wo wird eigentlich nicht gestreikt? Mobilitätsmanager und selbstständige Geschäftsreisende können kaum noch Dienstreisen planen. ••• Die Folge der mitunter kurzfristig anberaumten Arbeitsniederlegungen ist eine gewisse Unkalkulierbarkeit von Geschäftsreisen. So haben Frühbuchungen zwar ihren Reiz was Kosteneinsparungen betrifft, aber sie bergen eben auch ein finanzielles Risiko. Zu lasche Kontrollen. Es stimmt was nicht bei den Sicherheitskontrollen und beim Boarding von Verkehrsflugzeugen. Ohne dass es jemandem an den Flughäfen von Kopenhagen und London Heathrow auffiel, und ohne dass die Kabinencrews von SAS- und BA-Jets nach Los Angeles bzw. New York JFK etwas bemerkten, kamen ein Russe und ein Brite jeweils ohne Bordkarte und Reisepass unentdeckt in die USA. Erst dort wurden die illegalen Passagiere geschnappt. Grünes Paris. In Frankreichs Hauptstadt weht ein neuer Wind. Auf allen Straßen gilt Tempo 30 km/h. Unter Bürgermeisterin Anne Hidalgo wurden über 1.000 km Radwege gebaut bzw. ausgebaut. Mittlerweile gilt Paris als eine der bekanntesten großen Fahrradstädte. Und auf vormals wichtigen Verkehrsachsen dürfen nur noch Fahrräder, Taxis und Busse fahren. Nun setzte die Stadtverwaltung einen oben drauf. Für große Pkw und SUV müssen Auswärtige, also auch Besucher etwa aus Deutschland, das Dreifache an Parkgebühren (18 Euro die Stunde) bezahlen. Ausgenommen von der Neuregelung sind Anwohner, Handwerker und Pflegedienste. Betroffen sind alle SUV/Crossover als Verbrenner oder Hybride ab 1,6 t und batterieelektrische SUV ab 2 Tonnen. In Deutschland hat sich gleich mal Koblenz mit einer kräftigen Verteuerung der Anwohnerparkplätze hervorgetan. Ansonsten wollen die allermeisten Städte nichts vom Zwang zu mehr Klimafreundlichkeit beim Individualverkehr wissen. Greenwashing. Der Verbraucherschutzverbund „Bureau Européen des Unions de Consommateurs“ (BEUC) und 23 Mitgliedsorganisationen aus 19 Ländern (darunter auch die Verbraucherzentrale Bundesverband in Deutschland, die Arbeiterkammer/Österreich und die Fédération romande des consommateurs/Schweiz) haben eine Beschwerde bei der Europäischen Kommission und dem Netzwerk der Verbraucherschutzbehörden (CPC) eingereicht. Darin prangern sie irreführende klimabezogene Behauptungen von 17 europäischen Fluggesellschaften an. Gemeint sind PR-Maßnahmen, mit denen sich Unternehmen in der Öffentlichkeit ein umweltfreundliches und verantwortungsbewusstes Image zulegen wollen – ohne wirklich etwas zu tun. Zu unterstellen, dass der Luftverkehr nachhaltig, verantwortungsvoll und grün sein kann, ist irreführend. Keine der vom Luftfahrtsektor angewandten Strategien ist derzeit in der Lage, Treibhausgasemissionen zu verhindern. Man nähme von der Beschwerde Kenntnis, erklärt ein Sprecher der Lufthansa Group. Nicht Fisch, nicht Fleisch. Erneut als B2BMesse lud die ITB ein. Mit dabei der VDR als Geburtstagskind (50 Jahre) und Gastgeber des „Home of Business Travel by ITB & VDR“. Doch war die Messe wie schon 2023 für die Geschäftsreisbranche, insbesondere aber für Mobilitätsmanager, weder Fisch noch Fleisch. Sie ist und bleibt nun mal ein Treffpunkt für Leisure Travel. Zwar bestand am zweiten Messetag die Möglichkeit von Branchen-Insidern neue Konzepte und Strategien für die aktuellen Herausforderungen im Travel Management vorgestellt zu bekommen. Nur, von den rund 35.000 Mobilitäts- und Firmenreisemanagern dieser Republik fand sich nur ein verschwindend kleiner Bruchteil in Berlin ein. Fazit: Es braucht eine andere Plattform. Freuen Sie sich auf eine spannende Lektüre und schauen Sie auch auf dmm.travel, das Infoportal für Unternehmensmobilität. Gernot Zielonka Herausgeber und Chefredakteur STREIKLAND DEUTSCHLAND Schon die vergangenen zwei Jahre waren für deutsche Verhältnisse recht streikintensiv. Aber dadurch dass sich die Streiks im Verkehrsbereich zuletzt so konzentrierten, also viele Menschen in ihrem Alltag davon betroffen sind, summiert sich das zum Eindruck, dass es mehr Streiks sind als früher. Auch die Besucher der ITB waren betroffen. Verständlich, dass der Ärger bei Geschäftsreisenden nicht abnimmt. Editorial • Unter uns

4 Inhalt • März/April 2024 Bild Freepik/yanalya I Volvo I GZ Titelmotiv DB Göteborg – World of Volvo Ein Event- und Erlebniszentrum der besonderen Art ist in Schwedens zweitgrößter Stadt, Heimat des Premiumautobauers Volvo, entstanden. Die „World of Volvo“ setzt ganz auf Holz und Natur. Eröffnung in Kürze. Schnellladeparks schön und gut An unbewirtschafteten AutobahnRastplätzen sollen Schnellladesäulen installiert werden. Das Problem: Schon jetzt parken Lkw in den Abendstunden an regulären Rastanlagen die E-Ladesäulen verbotenerweise zu. Nur 11 Länder ungefährlich Geschäftsreisen kann man in 2024 in nicht allzuviele Länder empfehlen. Als absolut ungefährlich gelten nur elf Länder. Alle befinden sich in Europa und Ozeanien. Die Sicherheitsrisiken sind für Mobiliätsmanager schwer kalkulierbar. Trendmonitor 5 I Dienstreisen im Stresstest News 6 I Wissenswertes in Kürze Titelstory 12 I Nur elf Länder sind ungefährlich Die Sicherheitsrisiken für Geschäftsreisen sind in 2024 noch größer geworden als voriges Jahr. Geschäftsreise 16 I Dienstreisen ins Ausland In Zeiten des Kostensparens haben Reisen einen neuen Stellenwert. 17 I Hightech-S-Bahn ab 2028 München erhält ein neuatiges Reiseerlebnis auf Schienen. 18 I Chauffeurservices Chauffeurervices bieten Komfort und Stil, sie sind zuverlässig und flexibel und sorgen für stressfreie Anreise. 21 I Bonusprogramme April 2023 Lohnt sich Meilen sammeln? Die Meinungen gehen auseinander. 22 I Am Airport wird‘s teuer Business Traveller erleben es immer wieder: Der Aufenthalt am Flughafen kann ins Geld gehen. 24 I Herumlaufen im Flugzeug Einerseits ist das wichtig, andererseits kann‘s gefährlich werden. 25 I Abenteuer Bord-WC Der Toilettengang wird bei Kurz- und Mittelstreckenjets zur Zumutung. Hotel & MICE 26 I Göteborg - World of Volvo Ein phänomenales Eventzentrum lädt ab April in Schweden ein. 28 I Einzigartige Location In Ingolstadt lädt ein neues Maritim Hotel und Congresszentrum ein. Geschäftswagen 30 I Schnellladeparks an Autobahnen Unbewirtschaftete Rastplätze sollen Ladesäulen bekommen. Das Problem sind aber die parkenden Lkw. 33 I Volvos künftiger Bestseller DMM-Test des neuen EX 30, ein uneingeschränkt empfehlenswerter Geschäftswagen. 36 I Porsche Cayenne E-Hybrid Luxus-SUV, das teuer, aber dennoch wirtschaftlich zu betreiben ist. 38 I Praxistest Mercedes EQE SUV Ein alltagstauglicher Geschäfts- wagen ohne Schwächen. 40 Praxistest BMW i5 Limousine Die erfolgreichste Businesslimousine der Welt ist ein Hammer. 42 I Gewerblicher Markt Nur 61% der Dienstwagennutzer bleiben ihrer Marke treu. Kommunikation 43 I KI erobert die Kommunikation Die MWC zeigte, wohin die Reise bei Handy, Notebooks etc. geht. Vorbild & Modell 44 I Fahrtziel Natur 101 019 als rollender Botschafter des Nationalparks Sächsische Schweiz. Recht & Steuern 46 I Airline muss Downgrading zahlen Die Umbuchung von First auf Business ist finanziell zu entschädigen. 48 I Rechtsprechung – Wichtige Urteile Inside 49 I Köpfe & Skurriles Vorschau 50 I DMM 05/06.2024 und Impressum Seite 26 Seite 12 Seite 30 Die nächste Ausgabe »DMM - Der Mobilitätsmanager« 05-06 2023 erscheint am 25.05.2024.

5 www.dmm.travel Trendmonitor Text RED Foto Concur Online-Info concur.de Aktuelle Markt- und Preis- entwicklungen im Business Travel Marktbeobachtungen von DMM ZUR OPTIMIERUNG IHRES BUSINESS: IN JEDER AUSGABE DIE AKTUELLEN BRANCHENTRENDS IN ZAHLEN GESCHÄFTSREISEN IM STRESSTEST Der Markt I März/April 2024 Die Rolle des Travel Managers hat sich in den letzten Jahren erheblich weiterentwickelt: von der Verantwortung für Reisebudgets über die Verwaltung von Reiserichtlinien bis hin zum Management von Gesundheits- und Sicherheitsfaktoren während einer Pandemie. Sozioökonomische Faktoren wie Inflation, Nachhaltigkeit und internationale Konflikte wirken sich auf die Aufgaben von Geschäftsreiseverantwortlichen aus. In einer Umfrage von SAPCpncur unter 700 Travel Managern in sieben Märkten gab fast die Hälfte der Befragten an, dass sie ihre Rolle heute als stressiger empfinden als noch vor 12 Monaten (47 %). Angesichts der angespannten Wirtschaftslage überraschte es nicht, dass die Befragten die Inflation als größte Herausforderung bewerteten, da diese auch die Kosten für Geschäftsreisen in die Höhe treibt (41 %). Aktuell größte Herausforderungen • Die Sicherheit von Geschäftsreisenden sicherzustellen, auch in Gebieten, in denen Mitarbeitende marginalisierter Gruppen möglicherweise Anfeindungen ausgesetzt sind (38 %) • Die Unversehrtheit von Geschäftsreisenden mit Blick auf deren Gesundheit oder Naturkatastrophen sicherzustellen (38 %) • Die Suche nach nachhaltigeren Reiseoptionen (37 %) • Der Personalmangel bei ihren Reisebüros (TMCs) (30 %) In Anbetracht der oben genannten Punkte sind Travel Manager auf der Suche nach Tools, die ihnen einen besseren Überblick über alle Aspekte rund um die Geschäftsreise ermöglichen. Fast alle Befragten geben an, dass ihre Arbeit durch unzureichende Daten und Analysen erschwert wird (98 %), insbesondere wenn es darum geht, die Sicherheit von Geschäftsreisenden zu gewährleisten (39 %), den Return of Invest ihrer Rolle gegenüber der Unternehmensleitung darzulegen (39 %), Berichte zu den Emissionen von Geschäftsreisen zu erstellen (38 %), Vorschriften und Branchenstandards einzuhalten (37 %), Budgets festzulegen (37 %) sowie Reiserichtlinien zu aktualisieren (37 %). Externe Faktoren beeinträchtigen. Geschäftsreisen sind wieder im Aufschwung. Die größten Risiken für reibungslose Dienstreisen liegen laut der befragten Reiseverantwortlichen jedoch in Verspätungen und kurzfristigen Stornierungen durch Fluggesellschaften (45 %) sowie Änderungen seitens der Reiseanbieter zur Buchung und Zahlung von Geschäftsreisen (38 %). Nachhaltigkeitsfaktoren. Nachhaltigkeit ist einer der wichtigsten Bereiche, in denen Travel Manager Handlungsdruck spüren. Ein Teil dieses Drucks kommt aus den Unternehmen selbst: Mehr als ein Drittel der Geschäftsreisenden erwartet von ihrem Arbeitgeber, dass dieser nachhaltigere Reiseoptionen anbietet – auch wenn diese außerhalb der Reiserichtlinien liegen (36 %). Für fast 3 von 10 der Befragten gehört ein Mangel an nachhaltigen Reiseoptionen zu den größten Risiken für die Geschäftsreisen ihres Unternehmens (28 %). Sie erwarten entsprechend, dass der Berichtsdruck zu den reisebedingten Emissionen von Unternehmen ihre Arbeit erschweren wird. In diesem Zusammenhang hindert die mangelnde Verfügbarkeit von verlässlichen Daten Travel Manager aktuell noch daran, den CO2Fußabrduck von Geschäftsreisen transparent offenzulegen (38 %). Geschäftsreiseprogramme im Veränderungsmodus. Für 2024 erwartet die Mehrheit der befragten Travel Manager, dass ihr Unternehmen seine Reiserichtlinien anpassen wird (98 %). Dabei wird es vor allem darum gehen, ein besseres Tracking zu ermöglichen. Folgende Aspekte haben laut der Befragten darüber hinaus in den nächsten 12 Monaten Priorität: • Dem Bedürfnis der Geschäftsreisenden nach flexiblen Optionen gerecht werden, z. B. die direkte Buchung bei bevorzugten Anbietern (38 %) • Die Erfüllung interner und externer Nachhaltigkeitsziele (37 %) • Die Senkung der Reisekosten (37 %) • Die Verbesserung von Kostentransparenz und Verfügbarkeit von Geschäftsreisedaten (36 %). •••

6 Der Mobilitätsmanager 03/04.2024 ••• Luftfahrt Air France-KLM: Die beiden Carrier bieten ihren Fluggästen nun auch am Airport Nürnberg die Möglichkeit, das Gepäck selbst aufzugeben und damit unabhängig von den Schalteröffnungszeiten zu werden. Etihad: Drei neue Dreamliner B 787-9. Bis 2030 mit über 160 Flugzeugen zu 125 Zielen. Flughafen Düsseldorf: Ab sofort wird es u.a. einen speziellen Bereich am Terminal geben, an dem die Reisenden, die den Fahrservice Uber gebucht haben, abgeholt werden. Flughafen Wien: Nach einem umfassenden Ausbau erstrahlt der VIP-Terminal in neuem Glanz und bietet zusätzliche Salonflächen. Buchbar sind alle VIP Services ab sofort auch online über die neue Buchungsplattform des VIP-Terminals. Neu ist außerdem der Fast Business Service speziell für Geschäftskunden. Lufthansa: Ab 28.04.2024 neu von München nach Nantes und Trondheim. Ab Sommer München – Oulu (Nordfinnland). Ab 29.04.2024 Frankfurt - Chisinau/ Republik Moldau. Wiederaufnahme der Strecke Frankfurt – Philadelphia im kommenden Winter. LOT Polish Airlines: Elf weitere B 737 Max 8 bei einer Leasinggesellschaft bestellt. Drei Exemplare kommen bis Juni 2024. Die Auslieferung aller Jets soll im Frühjahr 2025 abgeschlossen sein. Die neuen B 737 Max 8 sollen eine neue Konfiguration und eine aufgefrischte Kabine erhalten. LOT besitzt bereits elf. Qantas: Flotte für internationale Flüge bekommt schnelles und kostenloses WLAN ab Ende 2024. 29 neue A220 bestellt. Riyadh Air: Die zweite Nationalairline Saudi Arabiens wird bis zum Ende des ersten Halbjahres 2025 den Flugbetrieb aufnehmen. Swiss: First-Class-Fluggäste erhalten ab April neue Amenity Kits. Zudem eine Auswahl an Langarm- und Kurzarm-Pyjamas sowie zusätzlichen Extras. TAP Air Portugal: In diesem Sommer baut die portugiesische Nationalairline das Angebot in strategisch wichtige Märkte wie Brasilien und Nordamerika weiter aus. Thai Airways: 45 neue Dreamliner B 787-9. Die Auslieferungen sollen 2027 beginnen. Turkish Airlines: Seit dem ersten Flug nach Melbourne, Australien am 02.03.2024 fliegt der türkische Carrier nun auf sechs Kontinente. Geflogen wird 3x/Woche ab Istanbul mit einer B 777-300 ER mit Zwischenstopp in Singapur. Turkish Airlines steuert aktuell 346 Ziele in 130 Ländern an. Wizz Air: Ab dem 18.06.2024 verbindet der ungarische Carrier fünf Mal wöchentlich Stuttgart mit Budapest. ••• Lufthansa LUFTHANSA STREICHT BODENSEE-AIRPORT Die Lufthansa verabschiedet sich vom Bodensee-Airport Friedrichshafen (FDH). Das ist ein Schlag für die gesamte Region um die namhafte Industriemetropole Friedrichshafen, um Lindau, Bregenz, Vorarlberg und die Ostschweiz. Grund: Die LH macht Kapazitätsgründe geltend. Firmenkunden bekommen aber vermutlich Ersatz: Die in Bozen beheimatete Regionalgesellschaft SkyAlps plant die Aufnahme der bisher von der LH bedienten Verbindung Friedrichshafen-Frankfurt und überlegt dafür ein Flugzeug vom Typ Dash 8-400 mit 78 Sitzen am Bodensee-Airport zu stationieren. Der Regionalairport erfreut sich wegen kurzer Wege und überschaubarer Dimensionen großer Beliebtheit. Dabei gilt als eine der sehr gut frequentierten Verbindungen der Anschluss nach Frankfurt. Dreimal am Tag fliegt LH am Morgen, am frühen Nachmittag und am Abend (LH 371, 375und 377) die Route. Wie lange das gilt und ob auf Dauer ist offen. Um dennoch die für Privat- und Geschäftsreisende sehr wichtige und stark nachgefragte Anbindung ans Drehkreuz Frankfurt zuverlässig sicherzustellen, arbeitet der Flughafen zusammen mit der LH an einem schnellen Ersatz. Wichtig hierfür ist ein „Interline Abkommen“ zwischen den Airlines, das es den Reisenden ermöglicht, bequem von Friedrichshafen aus über Frankfurt mit einem Ticket in die ganze Welt zu reisen und das Gepäck durchabzufertigen. Die Flugzeiten von und nach Frankfurt sollen passend auf die wichtigsten Umsteigeverbindungen in Frankfurt abgestimmt werden. Leav Avisation: Neuerdings Linienverkehre Leav Aviation, ein junges deutsches Luftfahrtunternehmen mit Sitz in Köln und Basis am Flughafen Köln-Bonn, war bis vor Kurzem als reiner Wetlease- und Charteranbieter unterwegs, u.a. für TUI. Neuerdings fliegt der Carrier unter dem IATA-Code KK von Köln nach Kos, Rhodos und Heraklion. Künftig soll es auch Flüge nach Palma de Mallorca geben. Beim günstigsten Tarif Leav Naked darf man lediglich ein keines Handgepäckstück bis 5 kg mitnehmen. Beim mittleren Tarif Leav Dressed ist im Preis ein größeres Handgepäckstück sowie Aufgabengepäck bis 20 kg enthalten. Beim teuersten Tarif „Splended“ darf das schwerste Aufgabengepäck 32 kg wiegen und die Sitzplatzreservierung ist im Preis inkludiert. Seit Jahresbeginn ist einer der beiden Airbus mit einem eigenen Design bemalt. Foto: Lufthansa Lufthansa: innerdeutscher Flugverkehr ist nicht rentabel Im Transatlantikverkehr verzeichnet der Kranich-Konzern inzwischen mehr Nachfrage als im Vorkrisenjahr 2019. Auf der Kurzstrecke stehen laut Lufthansa-Airlines-Chef Jens Ritter hingegen gleich mehrere Linien auf der Kippe. Denn der innerdeutsche Verkehr ist nicht profitabel, was schon CEO Carsten Spohr mehrfach betont hatte. Lufthansa ist für 2024 bereits gut gebucht. Treiber ist weiter der Transatlantikverkehr. „Die Nachfrage nach Zielen in den USA ist riesig“, sagte Ritter. Die Buchungen liegen sogar leicht über dem Vorkrisenniveau liegen. Mit Raleigh Durham (North Carolina) und Minneapolis (Minnesota) schickt LH zwei neue Strecken ins Rennen. Parallel bereitet LH des Netz für mehr Asienflüge vor. An deutschen Flughäfen liegt das Angebot inzwischen bei 50 % von 2019. Viele Strecken stehen zur Disposition, weil sie nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben sind.“ Denn nirgends in Europa sei Fliegen teurer als in Deutschland, betonte Ritter. Die SAF-Quoten müssen laut LH angepasst werden. Von den 1.000 Tonnen Kerosin, die der LHKonzern aktuell jede Stunde durch seine Turbinen jagt, sind erst 0,2 % - 2 Tonnen - SAF. Produktionskapazitäten für eine Verzehnfachung des heutigen SAF-Anteils in den Lufthansa-Tanks ab 2025 sind laut Spohr nicht in Sicht. „Wir sind weit von dem entfernt, was die Politik uns abverlangt“, sagte der Manager. News

Innovative und nachhaltige Energie- und Mobilitätslösungen für Flotten jeder Art und Größe: Dafür stehen die Tank- und Ladekarten von Aral Fleet Solutions in Deutschland und bp Fleet Solutions in Österreich. Die dazugehörigen Services und Produkte ermöglichen eine professionelle Steuerung der Flotte. Eine zentrale Rolle spielt dabei die zunehmende Elektrifizierung gewerblich genutzter Fahrzeuge. Um Elektromobilität noch alltagstauglicher zu machen, stehen deshalb ultraschnelle Ladepunkte und die Kombination von Tank- und Ladekarten ganz oben auf der Agenda. Dabei hat sich Aral in Deutschland bereits als einer der führenden Anbieter ultraschneller Lademöglichkeiten etabliert. Mit einer Ladeleistung von bis zu 300 kW lässt sich ein Elektroauto innerhalb weniger Minuten für eine Reichweite von rund 300 Kilometern aufladen – die entsprechende Akku-Technik am Fahrzeug vorausgesetzt. An den inzwischen deutlich mehr als 2.200 Ladepunkten an Aral MOBILITÄTSWENDE MIT ARAL Tankstellen fließt ausschließlich zertifizierter Ökostrom. Die Zahl dieser ultraschnellen Ladepunkte in Deutschland soll bis zum Jahr 2025 auf rund 5.000 wachsen, im Jahr 2030 sollen es in Deutschland bis zu 20.000 Ladepunkte sein. Dafür investiert Aral bis zu 100 Millionen Euro. Zudem macht die Aral Fuel & Charge Tank- und Ladekarte Unternehmen fit für die Mobilitätswende. Denn damit kann die ganze Flotte jederzeit mit Energie versorgt werden, egal ob mit konventionellen Kraftstoffen, schadstoffärmeren Kraftstoffen wie etwa Aral Futura oder mit Strom. Großes Ladenetz Unterwegs haben Fahrer:innen mit Aral Fuel & Charge in Deutschland Zugriff auf rund 99 Prozent aller öffentlich zugänglichen Ladepunkte. Davon gibt es inzwischen mehr als 130.000. In Europa umfasst das Ladenetz bereits mehr als 650.000 Ladepunkte – Tendenz steigend. Auch im administrativen Bereich macht Aral Fuel & Charge den Alltag von Flottenmanager:innen leichter: Die Energiekosten – egal ob getankter Kraftstoff oder geladener Strom – werden auf nur einer Rechnung ausgewiesen. Leichter war der Einstieg in die E-Mobilität nie. www.aral.de/ fuelandcharge ADVERTORIAL Foto: Aral AG/Klaus D. Wolf News Täglich aktuelle News unter www.dmm.travel ••• Fahrrad und Schiene AN BAHNHÖFEN FEHLEN 1,5 MIO. FAHRRADABSTELLPLÄTZE An vielen großen Bahnhöfen in Deutschland haben Menschen, die mit dem Fahrrad zum Bahnhof fahren das Problem, dass die dortigen Fahrradständer komplett belegt und andere Stellplätze nicht verfügbar sind. Daher will Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) den Bau von Fahrradparkhäusern vorantreiben. Inzwischen wurde ein neues Förderprogramm für Fahrradparkhäuser gestartet. „Wir brauchen gute Angebote; denn viele Menschen würden Rad und Bahn häufiger nutzen, wenn sie ihr Fahrrad oder E-Bike am Bahnhof sicher abstellen könnten. Gerade im Zusammenspiel mit der Bahn kann das Rad zu einer attraktiven Alternative auch für längere Strecken und den ländlichen Raum werden“, sagte Wissing. „Deshalb unterstützen wir die Länder und Kommunen nicht nur beim Neu- und Ausbau von sicheren und flächendeckenden Radwegen, sondern starten jetzt ein neues Förderangebot für das sichere Fahrradparken an Bahnhöfen und zentralen Stationen des öffentlichen Personenverkehrs“, betonte der Politiker. Gerade dort mangelt es noch an geschützten und sicheren Abstellanlagen. Dem Minister zufolge fehlen alleine an Bahnhöfen bis zu 1,5 Mio. Fahrradabstellplätze. Deren Bedarf ist riesig, scheitert aber an fehlendem Wissen, geringen Planungsressourcen oder der Finanzierung..Für das Förderangebot stellt der Bund bis zum Jahr 2026 bis zu 110 Mio. Euro zur Verfügung. Demnach sollen die Planung und der Bau von den Parkhäusern sowie Sammelschließanlagen und Fahrradparktürmen gefördert werden. Sie sollen künftig an Bahnhöfen, Busbahnhöfen und wichtigen ÖPNV-Stationen stehen. USB-C-Schnell- ladegeräte Auch wenn viele Hersteller ihre Smartphones und Tablets zwischenzeitlich ohne Ladegerät ausliefern, ist dieses doch unverzichtbar. Die meisten User haben sogar mehrere davon. Eines zuhause im Wohn- oder Schlafzimmer oder auch in der Küche, wo man online nach Rezept kocht. Eines im Büro und für alle Fälle noch eines für die Hand-, Notebook- oder gar die Hosentasche. Von Hama sind zwei Mini-Schnellladegeräte mit 25 oder 45 Watt auf dem Markt, die effizient für Energie sorgen. USB-C – schneller, sicherer Ladevorgang - kompakt. Damit lassen sich die beiden Steckerlader von Hama am einfachsten beschreiben. Sie unterstützen die Qualcomm Quick-Charge-2.0/3.0-Technologie und sind dank Power Delivery universal für Smartphones, Tablets, Power Packs und andere Endgeräte geeignet. Dabei erkennt ein intelligenter Chipsatz die angeschlossenen Geräte automatisch, sorgt für sicheres Laden, schont den Akku und verlängert die Lebensdauer. Das 25-Watt-Modell misst circa 3,5 x 3 x 3 cm, die 45-Watt-Variante 3,5 x 5 x 3 cm. Damit sind sie überall schnell zu verstauen und, wichtig für alle, die Steckdosenleisten nutzen: Sie blockieren durch die schmale Bauweise keine anderen Buchsen. Art.-Nr. 201651 Mini-Schnellladegerät, 25 W, schwarz; UPE: € 22,99 Art.-Nr. 201652 Mini-Schnellladegerät, 25 W, weiß; UPE: € 22,99 Art.-Nr. 201653 Mini-Schnellladegerät, 45 W, weiß; UPE: € 32,99 Foto: Hama

8 Der Mobilitätsmanager 03/04.2024 News ••• Bahn DB DB Fernverkehr: Tunnelsanierung auf der SFS HannoverWürzburg zwischen Göttingen und Kassel verzögert sich. Fahrzeiten aller ICE ca. +30 min.. DB: Bahnhof Zorneding ist das erste komplett aus Holz gebaute Empfangsgebäude mit Warteraum, barrierefreien WC-Anlagen, Sitzmöbeln und Lademöglichkeiten für mobile Endgeräte. Energieversorgung mittels einer PV-Anlage. In Haar entsteht ein weiterer grüner Holz-Bahnhof. DB Regio BW: Weiterbetrieb RE 2 Karlsruhe-Konstanz über die Schwazwaldbahn bis Ende 2029 mit Dosto-Garnituren InfraGO: Kosten für Bau der nordmainischen S-Bahn Frankfurt/M. - Hanau steigen von 1,3 auf mindestens 2 Mrd. Euro. Wunderlinie Bremen-Groningen (NL): Bis Ende 2024 soll eine neue Hubdrehbrücke über die Ems gebaut sein. Sie ist Bestandteil der Wunderlinie zwischen Norddeutschland und den nördliche Niederlande. Die 173 km lange Strecke wird durchgehend modernisiert. Die Reisezeit soll ab Ende 2024 2,5 Std. betragen. Teilnetz Waldbahn: Das bayerische Verkehrsministerium plant den Einsatz von Akkuzügen im Bayerischen Wald 2034. Zum Laden der Züge müssten Teilabschnitte eleketrifiziert werden. Evolyn: Neues Bahnunternehmen wird als Konkurrent von Eurostar auf der Strecke LondonParis neue Hochgeschwindigkeitszüge Alton Avelia einsetzen. ÖBB: Teileröffnung der Koralmbahn/Schnellfahrstrecke Klagenfurt-Graz zwischen Klagenfurt und St. Paul. Herzstück der 130 km langen NBS in Südösterreich ist der 33 km lange Koralmtunnel mit zwei Röhren. PKP Intercity: 95 Mehrsystemlok für den Schnellverkehr nach Deutschland, Österreich, Tschechien, Slowenien und Ungarn bestellt, sowie 35 Hybridzüge. Regiojet: Ab März täglich drei Zugpaare Prag-Berlin-Prag. Außerdem dreimal wöchentlich Nachtzüge Hannover-Berlin- Przemysl (Polen). SBB: Die Intercity-Neigezüge (ICN) RABDe500 werden um- fassend modernisiert. Westbahn: Die geplante Weiterführung eines Triebzugs von Wien über München hinaus bis Stuttgart wurde für den Abschnitt München-Stuttgart auf Dezember 2024 verschoben. Russland: Neue HGV-Strecke Moskau – St. Petersburg für Tempo 400 km/h in Planung. Fertigstellung der 650 km langen und 16 Mrd. Euro teuren NBS schon 2028. SJ: Ab Fahrplanwechsel gibt es schnelle Nonstop-Direktzüge zwischen Stockholm und der Universitätsstadt Upsala. Reisezeit unter 30 Minuten. ••• Siemens Mobility MODERNE NEUE TRIEBZÜGE ••• DB ERSTER ICE MIT NEUEM INNENDESIGN Siemens Mobility bietet jetzt den Mireo Smart an, einen HightechTriebzug für den Regionalzugverkehr. Mit einer Kapazität von 214 Sitzplätzen, 21 Fahrradstellplätzen und zwei Rollstuhlplätzen bietet der Zug höchsten Komfort für seine Fahrgäste. Die Züge sind mit modernen Klimaanlagen, Internet an Bord, Fahrgastinformation sowie Sicherheitsüberwachungssystemen und großen TFT-Monitoren im Einstiegsbereich ausgestattet. Gefertigt werden die Züge am Fertigungs- und Entwicklungsstandort in Krefeld. Im 17. ausgelieferten ICE3 neo feierte das neue ICE-Innendesign Premiere. Es zeichnet sich durch zahlreiche Neuerungen aus: U.a. sind die komplett neu entwickelten Sitze als persönlicher Rückzugsort konzipiert, bieten bessere Verstellmöglichkeiten und somit noch mehr Komfort. Eine harmonische Formgebung. Moderne Materialien wie Holzdekor und Bezüge aus hochwertigem Stoffgewebe mit 85 % Wollanteil in nuancierten Farben bestimmen das neue Erscheinungsbild der Sitzlandschaften in den ICE-Züge der Reihe 408. Für die Sitzbezüge sind warme Grautöne in der 1. Klasse vorgesehen, Blautöne in der 2. Klasse und Burgundy-Rot im Bordrestaurant. Mehr Funktionalität bieten Elemente wie ein integrierter Tablethalter oder Kleiderhaken in jeder Rückenlehne. Im Frankfurter Hauptbahnhof verabschiedeten DB und Siemens Mobility den Premierenzug auf seine erste Fahrgastfahrt nach Köln – drei Monate früher als ursprünglich geplant. Michael Peter, CEO Siemens Mobility: „Die ersten Züge der ICE 3neoFlotte haben wir in Rekordgeschwindigkeit geliefert – jetzt erhöhen wir das Tempo weiter. Ab November rollt alle 16 Tage ein kompletter 8-teiliger ICE 3neo aus dem Werk in Krefeld. Mit insgesamt 90 Zügen liefern wir einen Großteil der neuen Kapazitäten für DB Fernverkehr. Mit hochmoderner Technik und neuem Design wird die die ICE-Flotte dabei maßgeblich verjüngen.“ Mit dem Start des neuen ICE-Innendesigns können Fahrgäste der DB nun durchgehend die neue Designsprache des Fernverkehrs erleben: von den neuen DB Reisezentren über die neuen DB Lounges bis hin zum ICE 3neo, dem Flaggschiff der Fernverkehrsflotte. Bis 2028 folgen weitere 73 Züge im neuen Innendesign. Gleichzeitig überzeugt der ICE 3neo seit dem ersten Zug im täglichen Betrieb durch seine hohe Zuverlässigkeit sowie Beliebtheit bei Fahrgästen. Dabei wird der ICE 3neo nicht der einzige ZugTyp mit dem neuen Innendesign bleiben. Ende 2024 erhält die DB den ersten von 79 bestellten ICE L des spanischen Herstellers Talgo mit stufenlosem Einstieg. Hier wird das neue Design ab dem ersten Zug umgesetzt. Durch die neuen ICE 3neo und ICE L sinkt das durchschnittliche Alter der ICE- und Intercity-Züge bis 2030 von heute 18 auf dann 12 Jahre. Ausgeschrieben wurden aktuell auch Planungn für die Entwicklung des neuen ICE V, der ebenfalls eine innovative Ausstattung bekommen soll. IC Amsterdam-Berlin ohne Lokwechsel Ohne Lokwechsel von Amsterdam über Hannover nach Berlin (und retour) sind die Intercity-Züge seit Fahrplanwechsel im Dezember 2023 unterwegs. Nederlandse Spoorwegen N.V. und DB Fernverkehr setzen dabei auf die Ellokbaureihe 193 Vectron (der NS), die als Mehrsytemlokomotiven (Gleichstrom 3 kV in den Niederlanden, Wechselstom 15 kV 16.2/3 Hz in Deutschland) zum Einsatz kommen. Bisher erfolgte immer am Grenzbahnhof Bad Bentheim ein Lokwechsel zwischen deutscher Baureihe 101 und niederländischer Baureihe 1700. Durch den Entfall des Lokwechsels verkürzt sich der Stopp in Bentheim von 15 auf nur noch 3 Minuten. Foto:Siemens Mobility

www.dmm.travel 9 ••• Park Hyatt PARK HYATT WIEN STEHT ZUM VERKAUF Nachdem die Luxusimmobilienfirma Signa Prime Selection AG Ende 2023 Insolvenz angemeldet hat, sollen im Zuge des Insolvenzverfahrens nun wertvolle Objekte des Unternehmens in Österreich aber auch in Deutschland zum Verkauf stehen. Das teilte die Insolvenzverwaltung mit. Die Signa Prime Selection aus dem Reich der Pleite gegangenen Signa-Gruppe von Rene Benko startet mit dem Verkauf der ersten Immobilien, um die Interessen der Gläubiger zu bedienen. Angeboten wird auch das Park Hyatt Hotel in Wien. Im Park Hyatt Vienna, ein elegantes Luxushotel und Eventlocation im Herzen von Wien (Am Hof 2I), erleben anspruchsvolle Gäste eine exquisite Ausstattung und Produkte höchster Qualität. Im 5-Sterne-Haus genießen sie erstklassigen Service, gehobene Küche und luxuriöse Spa-Momente im ehemaligen Gewölbe des historischen Hauses. Für geschäftliche und private Veranstaltungen bietet das Park Hyatt Vienna insgesamt 800 m2 Veranstaltungs- und Konferenzfläche auf der Bel Etage. Der größte Veranstaltungsraum misst immerhin 200 m2. Kunden können Meetings z.B. in modernen Boardrooms buchen oder sie organisieren eine große Veranstaltung im Ballsaal. Der 100 m2 große Empfangsbereich kann als Foyer für Empfänge oder für Kaffeepausen genutzt werden. Zwei kleine Salons können als Büro oder für Empfänge genutzt werden. Die gesamte Einrichtung besticht durch luxuriöses Mobiliar in edlem Stil, in Kombination mit neuster Veranstaltungstechnik. Das 5*-Haus steht für ein höchstes Maß an Service, welches die Kunden auch bei der Buchung der Eventlocation erwarten dürfen. News Täglich aktuelle News unter www.dmm.travel Foto:Hyatt ••• Hotel & Veranstaltung B&B Hotels: Elftes Hotel im Großraum Berlin eröffnet. Das neue Hotel liegt in Berlin-Adlershof nahe Technologiepark und verfügt über 84 Zimmer. Beaumier: In Wengen im Berner Oberland wird im Sommer das Grand Hôtel Belevédère eröffnet. Das 5*-Haus bietet 90 sehr nobel eingerichtete Zimmer und Suiten mit Blick auf das wunderschöne Lauterbrunnental. H World International (vormals Deutsche Hospitality): Das renommierte Hotel Bielefelder Hof, erstes Haus am Platz, firmiert seit dem 01. Februar 2024 als „Steigenberger Hotel Bielefelder Hof“. 161 Zimmern und Suiten, Tagungs- und Eventflächen für bis zu 600 Personen. Great2stay: In der Hotelgruppe haben sich die Marken Arthotel ANA, Aspire-Hotels, MaisonHotels, rugs-Hotel sowie Scotty & Friends-Hotels zusammen gefunden. Binnen 12 Monaten sollen bis zu zehn Hotels in der DACH-Region eröffnet werden. Guldsmeden-Gruppe: Seit 2020 werden die Silo-Türme der ehemaligen Kellogg’s-Fabrik auf der Überseeinsel in Bremen zu einem Hotel (120 Zimmer) umgebaut. Bis Sommer sollen die ersten Gäste in die 40 Meter hohen Silos einziehen können. Hilton: Neues Prämienprogramm für kleine und mittlere Unternehmen. Angekündigt worden war das Programm „Hilton for Business“ im Oktober vorigen Jahres: Noch in der Pipeline ist das geplante Veranstaltungsprogramm „Small Meetings and Events Packages“. ipartment: Im Cologneo-Campus, neben der Köln Messe werden bis Herbst 2026 178 ServicedApartments realisiert. Limehome: Neue Serviced Apartments in Zwickau. Minor Hotels: Palais Hansen in Wien ist jetzt ein Anantara Palais Hansen Vienna. Rhön Park Aktiv Resort: Auf dem Gelände des Rhön Park Aktiv Resorts entsteht bis März 2024 die Multifunktionshalle „RhönArena“, eine Aktiv-, Business- und Entertainment-Halle mit Platz für bid zu 400 Personn. Scandic: Neues Scandic Nürnberg Central. 311 Zimmer und Suiten, Meeting- und Eventflächen sowie ein Restaurant. Schloss Cecilienhof: Im geschichtsträchtigen Gebäude in Potsdam sollen nach rund dreijähriger Sanierung wieder Hotelgäste übernachten. Betreiber: Arcona Hotels & Resorts. Schloss Reinhartshausen: Soft Opening des Luxushauses bei Eltville im Rheingau soll im zweiten Quartal erfolgen. 53 Zimmer, 13 Tagungsräume und Festsäle. Wyndham Hotels & Resorts: Ramada Encore by Wyndham Munich Messe eröffnet. 366 Zimmer; Sehr gut an Flughafen München angebunden. „Last Chance“ füllt kurzfristige Tagungskapazitäten Die immer kurzfristigere Buchung von Tagungsräumen stellt Tagungshotels und Tagungsplaner vor Herausforderungen. Eine Lösung für beide Seiten bietet ab sofort die Datenbank „Last Chance“. Sie verbindet kurzfristige Anfragen nach Seminar- und Tagungsräumen mit zeitnahen freien Kapazitäten von Tagungshotels. Entwickelt wurde „Last Chance“ für die Hoteliers von der Kooperation „TOP 250 Germany - Die besten Tagungshotels in Deutschland“. Planer können ihren Bedarf für eine kurzfristige Tagung, ein Teamevent oder eine Kundenveranstaltung zusammen mit der gewünschten Veranstaltungsregion und -größe angeben und erhalten daraufhin von der Zentrale der TOP 250 einen Überblick mit freien RaumKapazitäten. Der Service ist für Tagungsplaner kostenfrei. Der Experte für die Tagungshotellerie, Reinhard Peter, sieht in „Last Chance“ einen neuen Motor für die effiziente Verbindung von Nachfrage und Angebot in einer Zeit sich verändernden Buchungsverhaltens im Tagungssektor. „Die aktuelle Lage auf dem Tagungsmarkt wird einerseits dadurch hervorgerufen, dass sich Unternehmen nicht mehr langfristig festlegen wollen, mehr Flexibilität wünschen und Stornofristen vermeiden möchten“, so Peter. „Zum anderen liegt eine Verknappung von Tagungsräumen vor, u.a. reduzierten Volllast in den Tagungshäusern.“

10 Der Mobilitätsmanager 03/04.2024 News ••• Geschäftswagen Audi: Ab sofort erhält das Kompakt SUV Q2 ein umfangreiches Technikupgrade für sein Infotainmentsystem. Damit werden alle Modelle mit neuer Soft- und Hardware ausgeliefert. Zu den im Serienumfang enthaltenen Neuerungen gehören u.a. ein hochauflösendes 8,8 Zoll großes MMI touch display, das Audi virtual cockpit mit einem 12,3 Zoll großen Instrumentendisplay und das dreispeichige Multifunktionslenkrad. BMW: Neuer 5er Touring jetzt auch als BEV. Kunden in Frankreich und Deutschland können ab sofort ihre Personal eSIM im Fahrzeug mit den 5G-Datentarifen von Transatels Ubigi aktivieren, um zusätzliche Infotainment-Funktionen und WiFi-Konnektivität zu nutzen. Ford: Crossover Puma startet mit verfeinertem Design und aufgewertetem Interieur, hochmodernen Assistenzfunktionen sowie einem leistungsfähigeren, voll vernetzten Bediensystem ins neue Modelljahr. Noch in diesem Jahr wird der rein elektrischen Puma Gen-E vorgestellt. Kia: Generation 4 des Sorento grundlegend überarbeitet. Veränderter Optik, neue Karosseriefarben, Komfort- und DesignUpgrade des Interieurs sowie nutzerfreundliche neue HightechFunktionen. Opel: Ab sofort ergänzt der neue Grandland Hybrid mit 48-VoltTechnologie das Angebot an elektrifizierten Plug-in-HybridAntrieben und effizienten Verbrennervarianten. Porsche: Neuerdings ergänzen der Panamera 4 E-Hybrid und der Panamera 4S E-Hybrid das Portfolio der Sportlimousine. Taycan umfangreich aktualisiert: mehr Leistung und Reichweite, kürzere Ladezeiten. Style Porsche hat den Design-Auftritt geschärft und die Turbo-Modelle stärker differenziert. Ende des Jahrzehnts sollen 80 % aller Neuwagen elektrisch sei. Škoda: Generation 4 des Octavia mit aufgefrischtem Design. Weiterhin als Fließhecklimousine und Kombiversion. Neuer Super Combi. Leistungsspanne 110–195 kW. Im Portfolio auch PHEV mit über 100 km elektrischer Reichweite sowie ein Mildhybrid. Im Interieur großer Infotainmentbildschirm. Head- p-Display gegen Aufpreis. Volvo: Vereinheitlichung der Modellbezeichnungen für Elektroautos: Der XC40 Recharge Pure Electric hört künftig auf den Namen EX40. Aus dem C40 Recharge Pure Electric wird zum Modelljahr 2025 der EC40. Damit fügen sich das Kompakt-SUV und sein Crossover-Pendant nahtlos in das erweiterte vollelektrische Produktportfolio ein: Mit dem EX30, dem EX90 und dem Van EM90 bringt das Unternehmen in diesem Jahr drei weitere E-Autos auf den Markt. ••• Škoda NEUER ŠKODA KODIAQ ALS MILDHYBRID Škoda erweitert das Portfolio des neuen Kodiaq um die erste MildHybridoption der Modellfamilie. Der Benziner des neuen 1,5 TSI MHEV leistet 110 kW (150 PS) und ist grundsätzlich mit 7-GangDirektschaltgetriebe (DSG) kombiniert. Mit dem 110 kW (150 PS) starken 1,5-TSI-Einstiegsbenziner hält erstmals Mild-Hybridtechnik Einzug in die Kodiaq-Modellreihe. Dabei unterstützt ein riemengetriebener 48-Volt-Starter-Generator, gespeist von einer 48-VoltLithium-Ionen-Batterie, den Verbrennungsmotor. Die beim Bremsen zurückgewonnene Energie kann beim Beschleunigen einen elektrischen Zusatzschub liefern oder das SUV mit komplett abgeschaltetem Verbrennungsmotor rollen lassen. Der MildHybrid nutzt zudem die neueste Version des aktiven Zylindermanagements ACT+. Der Kodiaq 1,5 TSI mHEV ist in der Ausstattung Selection bestellbar. Sie umfasst u.a. Hauptscheinwerfer und Rückleuchten in LED-Technologie, 18 Zoll große Leichtmetallfelgen im Design Mazeno Aero Silber glanzgedreht und die Design Selection Loft. Ein Highlight des neu gestalteten Innenraumkonzepts sind die Drehregler mit digitaler Anzeige (Škoda Smart Dials) unter dem freistehenden 10-Zoll-Infotainmentdisplay, die einen schnellen Zugriff auf zahlreiche Fahrzeugfunktionen erlauben. Zu den weiteren Komfortmerkmalen an Bord des Škoda Kodiaq Selection gehören die 3-Zonen-Klimaanlage Climatronic, Parksensoren vorn und hinten, Rückfahrkamera, Verkehrszeichenerkennung und das Digital Cockpit Plus hinter dem Lenkrad. Beim Thema Konnektivität punktet das große SUV mit Sprachsteuerung, Freisprecheinrichtung, Wireless Smartlink, insgesamt fünf USB-C-Anschlüssen sowie der überarbeiteten Phonebox. In puncto Sicherheit bietet der neue Kodiaq serienmäßig einen Frontradarassistent inklusive City-Notbremsfunktion sowie Personen- und Radfahrererkennung, Spurhalteassistent, Spurwechsel- und Ausparkassistent, Ausstiegswarner sowie Kreuzungs- und Abbiegeassistent. Reichweite von Elektroautos steigt weiter Gegenüber dem Vorjahr ist die durchschnittliche Reichweite aller vom ADAC im Jahr 2023 getesteten Stromer noch einmal um sieben auf 393 km gestiegen; Vor zehn Jahren schafften die getesteten E-Autos im Schnitt nur 167 km. Das Thema Reichweite spielt für Mobilitätsmanager und andere E-Auto-Käufer eine zentrale Rolle. Fester Bestandteil eines jeden Autotests: der Ecotest. Er liefert dank ADAC E-Auto-Zyklus (Kombination aus WLTP- und Autobahnzyklus) gegenüber der für die Fahrzeugzulassung vorgeschriebenen reinen WLTP-Messung realitätsnähere Verbrauchswerte und damit auch verlässlichere Reichweitenangaben bei BEV. Spitzenreiter war 2023 der Hyundai Ioniq 6 mit 555 km Reichweite. Aber auch sieben weitere Stromer knackten die 500 km-Marke zum Teil deutlich. Den 2022 getesteten Reichweiten-König BMW iX xDrive50 konnte allerdings noch keiner vom Thron stoßen: Er kam auf eine RekordReichweite von 610 km. Im Durchschnitt sank auch der Energieverbrauch. 2023 konsumierten die getesteten Elektroautos im Mittel 19,7 kWh/100 km. Im Vorjahr waren es 21,1 kWh/100 km, 2021 21,6 kWh/100 km. Mit durchschnittlich nur 15,5 kWh Strom auf 100 km belegt 2023 auch hier der Hyundai Ioniq 6 Platz 1. Den höchsten Verbrauch zeigte der Audi Q8 e-tron Sportback 55 mit 24 kWh/100 km; ihm verhalf sein großer Akku dennoch zu einer Reichweite von 500 km. Foto:Škoda

www.dmm.travel 11 So sehen die Deutschen die Mobilität der Zukunft Schnellere Taktung der U-Bahnen, optimierter Verkehrsfluss auf den Straßen, weniger Einschränkungen durch Streiks – 57 % der Deutschen sind davon überzeugt, dass Züge, Busse oder Autos in 20 Jahren überwiegend autonom fahren werden. Diese Meinung zieht sich durch alle Altersklassen und wird auch von den Seniorinnen und Senioren ab 65 Jahren mehrheitlich geteilt. „Autonome Fahrzeuge haben nicht nur eine hohe Verlässlichkeit, sie entlasten auch die Umwelt, führen zu mehr Fahrkomfort und mehr Sicherheit für die Insassen“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Als zukünftiger Teil des Nah- und Fernverkehrs können autonome Verkehrsmittel außerdem den zunehmenden Mangel an Fahrern abfedern und die Mobilitätsversorgung gerade auch im ländlichen Raum verbessern.“ Ob autonom oder nicht, On-Demand oder Taktbetrieb, Sharing oder Privatbesitz - neue Mobilitätsangebote wie Sharing-Bikes, On-Demand-Taxis oder autonome Shuttle-Busse verändern schon jetzt das Mobilitätsverhalten. ••• Polestar POLESTAR 4 SOLL AUTONOM FAHREN KÖNNEN ••• Entspannte Atmosphäre unterwegs KLASSISCHE MUSIK BEI AUTOFAHRTEN Polestar und Mobileye arbeiten zusammen, um das Polestar 4 SUV-Coupé als erstes Serienfahrzeug mit der autonomen Chauffeur-Fahrtechnologie von Mobileye auszustatten. Integriert wird die Technologie von ECARX und soll möglicherweise auch in künftigen Polestar Fahrzeugen eingesetzt werden. Mobileye stellt führende ADAS-Technologie (Advanced Driver Assistance System) her, die bereits in mehr als 150 Mio. Autos weltweit eingebaut ist. Der Polestar 4, dessen Verkauf 2024 weltweit startet, legt den Grundstein für diese Technologie, indem er von Anfang an mit einem Mobileye SuperVision-basierten ADAS ausgestattet ist. Wenn die ChauffeurFahrtechnologie in den nächsten Jahren auf den Markt kommt, wird sie voraussichtlich autonomes Punkt-zu-Punkt-Fahren ohne Blickkontakt auf Autobahnen sowie automatisiertes Fahren mit Blickkontakt für weitere Umgebungen ermöglichen. Der Polestar 4 kombiniert markante Designelemente des Konzeptfahrzeugs Polestar Precept mit den aerodynamischen Linien eines Coupés und dem Raumangebot und Komfort eines modernen SUV. Er ist in Bezug auf Größe und Preis zwischen Polestar 2 und Polestar 3 positioniert. Studien zufolge führt klassische Musik zu einer entspannteren und angenehmeren Atmosphäre auf der Autoreise. Man stelle sich eine Fahrt vor, bei der man von den beruhigenden Klängen Vivaldis oder den spielerischen Konzerten Mozarts gefesselt wird und das Auto zu einem Ort der Ruhe und Konzentration wird. „Die symphonischen Arrangements klassischer Musik wirken als geistiger Anreiz, sie verbessern kognitive Funktionen wie Aufmerksamkeit und Konzentration“, sagt Julianna Marshall, Expertin bei der International Drivers Association. Genauso wie ein Dirigent ein Orchester führt, leitet einen klassische Musik. Durch die Auswahl klassischer Musik mit einem Tempo, das dem individuellen Ruhepuls entspricht (zwischen 60 und 80 Schlägen pro Minute), kann man ein sicheres und angenehmes Fahrerlebnis sicherstellen. Da klassische Musik keine starken emotionalen Auslöser hat, entspricht sie Dr. Simon Moores (Universität London) Empfehlung von Musik, die Stimmung oder Adrenalinspiegel nicht verändert und so zu einem ruhigen und konzentrierten Fahrerlebnis beiträgt. DMM-Tipp: fünf Symphonien einbeziehen, um eine unterhaltende und ansprechende musikalische Landschaft zu schaffen: Beruhigend: • Vivaldi: Frühling aus den Vier Jahreszeiten: Erhebende Melodien und lebhaftes Tempo setzen die perfekte Stimmung. • Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 3: Verspielte Rhythmen und komplexes Zusammenspiel bringen Energie. Energetisierend: • Beethoven: Symphonie Nr. 5: Ikonischer Anfang und kraftvolle Bewegungen beleben lange Fahrten. • Mozart: Symphonie Nr. 40: Verspielte Melodien und lebhaftes Tempo halten die Stimmung hoch. Ruhe: • Debussy: Clair de Lune: Sanftes Klaviersolo bietet Gelassenheit und Ruhe. News Täglich aktuelle News unter www.dmm.travel Ladesäulen an (fast) jeder deutschen Tankstelle Deutschland soll beim Thema Ladeinfrastruktur einen großen Schritt vorankommen. Die Bundesregierung plant ein Gesetz, das Tankstellen zum Bau von Schnellladern verpflichtet. Mit dem Gesetz sollen etwa 11.000 von derzeit rund 14.000 Tankstellen auch Schnellladesäulen anbieten, und zwar solche, die mindestens eine Leistung von 150 kW liefern können. Reichweiten-Ängste potenzieller E-Autokäufer sollen somit ausgeräumt werden. Schnelllader werden in wenigen Jahren binnen 10 Minuten mehrere hundert km Reichweite nachgeladen können. Viele Betreiber haben ihre Tankstellen schon unter Strom gesetzt. Beispiele sind etwa Aral Pulse und Shell Recharge, die neben „normalen“ Ladern auch Schnellladesäulen anbieten. Bei Aral kann man an 250 von 2.400 Standorten auch Strom tanken. Und Aral baut sein Pulse-Netz weiter kräftig aus. Foto: Polestar Volvo: Einstiegsversion des EX90 Der neue Volvo EX90 ist ab sofort zu Bruttopreisen ab 83.700 Euro in der neuen fünfsitzigen Einstiegsversion Core bestellbar. Den Vortrieb übernimmt dabei ein 205 kW (279 PS) starker Single Motor an der Hinterachse, mit dem Reichweiten von bis zu 580 km (WLTP kombiniert) pro Akkuladung möglich sind. Die neue Basisausstattung, die auch mit sechs bzw. sieben Sitzen und Allradantrieb kombinierbar ist, vergrößert das Modellportfolio. Kunden können nun aus drei hochwertigen Ausstattungs- und Antriebsvarianten wählen. Auch die neue Einstiegsversion verfügt bereits über die sogenannte „Volvo Safe Space Technology“, die das große batterieelektrische SUV zum sichersten Modell des schwedischen Premium-Automobilherstellers aller Zeiten macht. Tipp: Mit Care by Volvo können sich Kunden auch für ein transparentes Rundum-Sorglos-Paket entscheiden:

12 Der Mobilitätsmanager 03/04.2024 Text RED Fotos Freepik/Grinvalds I ADT I flickr Absolut ungefährlich ist der Aufenthalt nur in elf Ländern dieser Welt. Alle befinden sich in Europa und Ozeanien: Für Geschäftsreisende relevant sind von den elf Dänemark, Finnland, Luxemburg, Norwegen, Schweiz und Slowenien. Zu den besonders sicheren Ländern zählen auch Japan, der Stadtstaat Singapur und die VAE. An diesen Reisezielen ist die Kriminalitätsrate sehr niedrig: Es gibt weder nennenswerte politische noch soziale Gewalt. Und deren Sicherheitsorgane und Rettungsdienste arbeiten effektiv. Politische Unruhen, die Gefahr von Terroranschlägen und Naturkatastrophen, eine hohe Kriminalitätsrate und schlechte medizinische Versorgung bedeuten für Geschäftsreisende ein schwer kalkulierbares Sicherheitsrisiko. Aber selbst in Ländern wie der Schweiz oder auch Österreich sollten Business Traveller ihre Wertsachen nirgends offen liegen lassen. Erfahrene Geschäftsreisende wissen, dass man unnötiges Bargeld und wichtige Papiere im Hotelzimmer (wenn möglich im Safe) lässt. Teure Armbanduhren bleiben am besten gleich zuhause. Wo viele Touristen sind, gibt es in allen Ländern, auch den so genannten sicheren, Ganoven, die einen um seine Wertgegenstände erleichtern wollen. Das ist in Wien und Zürich, in München oder New York nicht anders. Ein höheres Risiko besteht natürlich in ärmeren Ländern, wo die Begehrlichkeiten nach dem Wohlstand der ausländischen Gäste sehr groß sind. Beispiel Südafrika. Das Land verzeichnet eine immens hohe Kriminalitätsrate, vor allem in Großstädten und deren Randgebieten. Dies schließt auch Gewalttaten wie Raubüberfälle, Vergewaltigungen und Mord ein. Auch Reisende werden Opfer von Raub, Kurzzeitentführungen, Diebstählen, Einbrüchen und ähnlichen Delikten. Die Gefahren lauern z.B. schon an Johannesburgs Flughafen. ADT-Umfrage. Die weltweit tätige Sicherheitsfirma ADT hat einer Umfrage in Auftrag gegeben, um zu ermitteln, wie sehr die Menschen vor Ort u.a. Einbrüche und Überfälle fürchten. Darüber hinaus wurden auch der Kriminalitätsindex und die Anzahl der Polizisten pro 100.000 Einwohner sowie weitere relevante Faktoren erhoben und in beliebten Reiseländern miteinander verglichen. Die Ergebnisse lassen durchaus auch Rückschlüsse für Geschäftsreisende zu, wie sicher sie sich in den untersuchten Ländern fühlen dürfen. Die Liste der (gefühlt) sichersten Reiseländer wird mit kleinem Vorsprung auf die nächstplatzierten von Japan angeführt. Nur wenige Menschen fürchten sich dort etwa vor Einbrüchen oder Überfällen, und tatsächlich ist der Kriminalitätsindex recht niedrig. Auf dem zweiten Platz liegt die Slowakei, auf Platz drei Zypern. Gerade noch auf NUR 11 LÄNDER UNGEFÄHRLICH Laut Risk Maps 2024 zählen zu den derzeit unsichersten Ländern Haiti, Venezuela, Afghanistan, Myanmar, Pakistan, Südsudan, Demokratische Republik Kongo, Syrien, Jemen oder Burkina Faso. Ebenso zählen dazu aktuell die Ukraine, Russland und Israel. Das sind alles Länder, in die man Geschäftsreisen nicht empfehlen kann. Japan zählt zu den besonders sicheren Reiseländern. Titelstory • Un/sicherere Länder

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